Bio-Photovoltaik Tisch – grüne Energie aus Moos

Der Moos Tisch, der Energie mit Bio-Fotovoltaik gewinnen kann ist Teil des Forschungsprojekts “Design in Science“, in dessen Rahmen die Möglichkeiten der Verschmelzung von Design und Wissenschaft geprüft werden sollen. Die Moos Töpfe auf dem Tisch dienen als bio-elektrochemische Vorrichtungen, um chemische Energie in elektrische Energie umzuwandeln.

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Bionic Vision High-Tech Glasauge – Forscher arbeiten am künstlichen Auge der Zukunft

An der Universität New South Wales in Australien forschen Wissenschaftler, im Auftrag des Unternehmens Bionic Vision an dem künstlichen Auge von morgen. Dieses besteht aus einem Nano-Chip, der Umgebungs-Informationen an das Gehirn sendet. Das High-Tech Glasauge soll nicht nur als plumper, visueller Ersatz eines Auges dienen, sondern Blinden Menschen das Sehen ermöglichen.

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Selbst Heilung – Neuer selbstheilender Kunststoff repariert sich selbstständig

Es gab ja schon einige Kunststoffe die sich als selbstheilend bezeichnet wurden, doch der folgender stellt einen riesigen Fortschritt dar: Der neue Kunststoff wurde von der American Chemical Society vorgestellt und erbesitzt die beeindruckende Eigenschaft, sich wie die menschliche Haut selbst zu heilen, sobald er Licht ausgesetzt wird. Der Einsatz des neuen Kunststoffs könnte viele Produkte im Bereich Elektronik, Auto, Flugzeuge und Waffen revolutionieren. Der selbstheilende Kunststoff eröffnet viele neue und aufregende Möglichkeiten zukünftige Produkte vor allem in der Lebenserwartung des Produkts zu verbessern. Allein Autolack könnte sich so nach einem Kratzer selbst heilen.

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Bio-Benzin aus Sonnenstrom und CO2 – Mikroben machen es möglich

Forscher der UCLA Henry Samueli Hochschule für Technik und angewandte Wissenschaften haben eine Methode entwickelt, mit der sie aus CO2 und Strom Bio-Kraftstoffe gewinnen können. Um den Biokraftstoff in einem Elektro-Bioreaktor zu erzeugen, benötigen die Wissenschaftler spezielle Mikroben.Dieser lithoautotrophische Mikroorganismus trägt die Bezeichnung Ralstonia eutropha H16. In dem Elektro-Bioreaktor wird dann unter Verwendung von Kohlendioxid als einziger Kohlenstoffquelle und der Sonnenenergie, die in den benötigten Strom umgewandelt wird, das Kohlendioxid in 3-Methyl-1 Butanol umgewandelt. Das Geheiminis welches sich hinter dieser Art der Bio-Benzingewinnung verbirgt, ist die Photosynthese.

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Vertikale Landwirtschaft: Orangen und Zucchini im 42. Stock

Gemüse- und Obstanbau im großen Stil mitten in der Stadt: Leerstehende Wolkenkratzer sollen jetzt zu senkrechten Plantagen umfunktioniert werden. Fährt der Bauer der Zukunft mit dem Aufzug statt mit dem Traktor?

Fünfter Stock: Kartoffeln, Karotten Kohlrabi. Zehnter Stock: Mais und Hängetomaten. 24. Stock: Weizen und Soja. 42. Stock: Orangen, Mandarinen und Zucchini. Geht es nach den revolutionären Plänen von Prof. Dickson Despommier, Umweltforscher an der Columbia Universität in New York, dann steht so eine Hochhaus-Farm irgendwann in den nächsten Jahren als Herzeigeprojekt im Zentrum seines Heimatbezirks Manhattan: Das Fastfood-Restaurant an der Ecke lässt die Kartoffeln für seine Pommes und die Alibi-Tomaten für die Burger nicht mehr per Lkw aus dem fernen Bundesstaat Iowa herankarren, sondern erntet umweltschonend nebenan. Von dort kommen für das Gemüsegeschäft gegenüber auch der frische Salat und die Orangen ungespritzt. Weil es in diesem luftdichten Glas(-hoch-)haus einfach eine ganze Menge Krankheiten nicht mehr geben wird.

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“Board of Imagination” – Elektro-Skateboard fährt via Gedankensteuerung

Über den neuen Trend des Elektro Skateboards fahrens hatten wir ja einst drüber berichtet. Doch das folgende “Board of Imagination” des Unternehmens Chaotic Moon übertrifft alle gewöhnlichen Elektro Skateboards mit einem richtig spannendem Feature namens: Skateboard steuern via Gedankenkontrolle. Das Elektro-Skateboard wird über eine Gedankensteuerung in die gewünschte Richtung gelenkt. Das Board of Imagination ist die weiterentwickelte Version des Board of Awesomeness, die wie gesagt sich allein durch Gedanken steuern lässt. Ein Video zeigt das neue elektrische Skateboard: Board of Imagination des Unternehmens Chaotic Moon in Aktion. Außerdem gibt es ein paar kurze Einblicke ins Labor und die Erklärung der verwendeten Technik.

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Interdisziplinäres Wissenschaftlerteam untersucht Potenzial

Da Mikroalgen im Vergleich zu Landpflanzen deutlich schneller wachsen, stellen sie eine attraktive Quelle zur Biomassenproduktion dar. Die Algenbiomasse kann als Nahrungs- und Futtermittel verwendet werden, aber auch für pharmazeutische Anwendungen, Hautcremes, oder Antioxidantien (zum Beispiel Karotine) in Frage kommen, da sie hochwertige Substanzen, wie Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren enthält.

Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) untersuchen ein anderes Einsatzgebiet: die Umwandlung der Biomasse zu Biogas. Mit dem weltweit steigenden Energiebedarf bei gleichzeitiger Abnahme von fossilen Ressourcen könnte die Bedeutung von Algen auch für eine energetische Nutzung zunehmen. Interesse an der Algenforschung zeigen derzeit besonders einige Energiekonzerne hinsichtlich einer möglichen Reduktion des von fossil betriebenen Kraftwerken ausgestoßenen Kohlendioxids.

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US Forscher entwickeln Geckskin Superkleber – der Gecko dient als Vorlage

Der Geckskin Superkleber wurde von Wissenschaftlern der Universität des US-Bundesstaats Massachusetts in Amherst entwickelt. Als Vorlage zu ihrer Entwicklung nutzten sie die Eigenschaften, mit denen ein Gecko sich an glatten Flächen nach oben bewegen kann. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Klebeband soll es für die Zukunft ermöglichen, schwere Gegenstände wie Fernseher auch ohne Schrauben und Bohren an den Wänden zu befestigen.

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Elektrisch kontrollierbare Leitfähigkeit eines Biokomposits könnte als Grundlage für digitale Datenspeicherung dienen

Karlsruhe – Nicht nur mit Halbleitern, Magnetbändern und lichtempfindlichen Kunststoffen lassen sich dauerhaft digitale Daten speichern. Auch Biomoleküle eignen sich zum Aufbau einfacher Datenträger. So bauten nun deutsche und taiwanesische Wissenschaftler einen Speicher auf der Basis von Erbgut-Molekülen eines Lachses. Wie sie in der Fachzeitschrift „Applied Physics Letters“ berichten, ließe sich ein solcher Datenträger beispielsweise mit Biosensoren kombinieren.

„Dieser DNA-basierte Speicher ist kostengünstiger als herkömmliche Speicher, die aus anorganischen Materialien wie Silizium bestehen“, sagt Ljiljana Fruk vom Zentrum für Funktionelle Nanostrukturen am Karlsruhe Institut für Technologie. Für ihren Prototyp vermischte sie zusammen mit ihren Kollegen eine Flüssigkeit mit DNA-Molekülen und eine Lösung aus Silbersalzen. Mit diesem Material beschichtete das Team daraufhin eine hochreine Oberfläche, so dass sich eine etwa 90 Millionstel Millimeter dünne Lage absetzen konnte. Beleuchtet mit ultraviolettem Licht, bildeten sich in dieser elektrisch leitfähigen Schicht winzige Nanopartikel aus Silber und den DNA-Molekülen.

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Aus Hautzellen werden Vorläufer von Hirnzellen

Neue Methode ermöglicht erstmals, aus Hautzellen von Mäusen große Mengen sämtlicher Zelltypen des Nervensystems anzuzüchten

Stanford (USA) – Hautzellen lassen sich auf direktem Weg in unbegrenzt wachsende Vorläuferzellen umwandeln, aus denen dann alle Zelltypen des Nervensystems hervorgehen können. Das berichten amerikanische Forscher. Der Umweg über ein Stammzellstadium – die sogenannten iPS-Zellen – hatte bisher nicht zum Erfolg geführt. Die jetzt erstmals erzeugten neuralen Vorläuferzellen waren in der Lage, sich nach Injektion in das Gehirn von Mäusen zu reifen Hirnzellen zu entwickeln. Wenn die Methode auch mit Hautzellen erwachsener Menschen durchführbar ist, wäre damit eine wichtige Voraussetzung zur Behandlung von Hirnkrankheiten oder Rückenmarksverletzungen geschaffen, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)”.

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Mikroben überleben bei bis zu minus 33 Grad Celsius

Überleben unter extremen Bedingungen: Die beiden Bakteriengattungen Chryseobacteriumund Paenisporosarcina fühlen sich bei Eiseskälte pudelwohl – am Meeresboden unter Gletschern leben sie laut amerikanischen Wissenschaftlern bei bis zu minus 33 Grad Celsius.
Im Inneren von Gletschern und Inlandeis herrschen für Lebewesen unwirtliche Verhältnisse: extrem niedrige Temperaturen, geringe Mengen an Nährstoffen und das Eis selbst, das nur bedingt Wasserzirkulation zulässt. Untersuchungen der vergangenen Jahre haben allerdings ergeben, dass dennoch sowohl im Meereis als auch in Permafrostböden durchaus Bakterien überleben können. Jetzt haben Forscher auch unter Gletschern in Grönland und der Antarktis Bakterien entdeckt: Sie gehören vor allem zu den GattungenChryseobacterium und Paenisporosarcina.
Wie viel Minusgrade diese Mikroben tatsächlich aushalten, haben nun Corien Bakermans und Mark Skidmore von der Montana State University in Bozeman haben im Labor getestet. Dazu kultivierten sie die Bakterien in künstlich erzeugtem Eis, das sie mit Nährstoffen angereichert hatten. Im Fokus der Forscher stand die Frage, bis zu welcher Temperatur die Bakterien Zellatmung betreiben können. Im Gegensatz zum Menschen beziehen die Mikroben ihre Energie dafür nicht aus Zucker, sondern aus Azetat, also Salzen der Essigsäure. Abfallprodukt der Atmung ist aber ebenfalls Kohlendioxid, dessen im Eis vorhandenen Anteil die Forscher als Gradmesser für den Zustand der Bakterien nutzten.

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Eisenreiche Salze helfen, verschmutzte Seifenreste nach dem Reinigen aus dem Wasser zu ziehen

Bristol (Großbritannien) – Die erste Magnet-Seife der Welt ist selbst dann noch magnetisch, wenn sie erfolgreich den Dreck gelöst hat und gut verteilt im Wasser schwimmt. Dadurch lässt sie sich dann samt Schmutz gezielt aus der Flüssigkeit ziehen. Das gilt auch für waschaktive Substanzen, die etwa bei einer Ölkatastrophe oder in der Industrie zum Einsatz kommen, berichtet ein internationales Forscherteam. Der Trick liegt in den eisenhaltigen Salzen, die die Forscher in die Moleküle der Flüssigseife eingebettet haben. So lassen sich die Partikel auch von Magnetfeldern beeinflussen, wenn sie längst im Waschwasser gelöst sind – eine Fähigkeit, nach der Wissenschaftler lange gesucht haben. Sie berichten im Fachblatt „Angewandte Chemie“ von ihren sogenannten magnetisch ionischen Flüssigtensiden (MILS), einer ganz neuen Stoffklasse. Noch handelt es sich um Prototypen, doch winken eine Reihe neuer Einsatzfelder: von der Wasseraufbereitung über industrielle Reiniger bis zum Umweltschutz.
„Obwohl diese Flüssigkeiten noch nicht für Haushaltsprodukte geeignet sind, könnte weitere Forschung das Phänomen in kommerziell praktikablere Flüssigkeiten umsetzen“, berichtet Julian Eastoe von der University of Bristol. Gemeinsam mit Forschern der Universität Köln und der Central China Normal University in Wuhan hatte sein Team die ungewöhnlichen Tenside entwickelt – nachdem Eastoe an Seifen gearbeitet hatte, die für Licht, Kohlendioxid oder auch Druck- und Temperaturänderungen empfindlich waren. Tenside sind im Waschmittel wie in der Seife langkettige Moleküle. Sie haben jeweils ein wasserliebendes, also hydrophiles, sowie ein wasserabweisendes, aber fettliebendes, also hydrophobes Ende.

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